





| Google zensiert nicht mehr - Peking schon |
|
|
|
| Archiv 2010 | |||
Für die Surfer in dem Land hat sich wenig geändert...Surfen ohne Limits? Google beugt sich in China nicht mehr der Selbstzensur. Nutzer der Suchmaschine werden nach Hongkong umgeleitet. Für die Surfer des Landes ändert sich gleichwohl wenig - Pekings "Great Firewall" funktioniert nach wie vor. Nach monatelangem Streit über Zensur und Hackerangriffe in China erklärte Google seine selbst auferlegten Beschränkungen am Montagabend für beendet. Wer seitdem die Website google.cn aufruft, wird umgeleitet zum chinesischsprachigen Dienst in Hongkong mit der Adresse google.com.hk. Der Kniff: Suchergebnisse werden in Hongkong nicht gefiltert - das Gebiet genießt politische und wirtschaftliche Sonderrechte. Auf der Seite hieß es: "Willkommen in der neuen Heimat der Google-Suche in China." Tatsächlich aber ändert sich für Surfer auf dem chinesischen Festland wenig bis nichts: Google übt zwar keine Selbstzensur mehr, der Datenscanner der Regierung aber, die "Great Firewall", funktioniert nach wie vor. Denn auch wenn Surfer die Hongkonger Server aufrufen, ist es möglich, dass die Ergebnisse in China weiterhin von den chinesischen Behörden zensiert werden. "Der einzige Unterschied ist: Google betreibt jetzt keine Selbstzensur mehr, das macht nun Chinas Regierung", sagt ZDF-Korrespondent Johannes Hano. Für Google sei es eine Frage des Images gewesen, die Selbstzensur nicht weiter zu betreiben.
"Problem mit dem Laden der Seite" Die chinesische Regierung hatte unmissverständlich gewarnt , dass Google mit Konsequenzen rechnen müsse, falls der Konzern auf die vorgeschriebene Zensur verzichtet. Google habe "seine schriftlich gegebenen Zusagen" nicht eingehalten, zitierte die amtliche Nachrichtenagentur einen Behördenvertreter.
Ausgeklügeltes System Erste Anlaufstelle sind dabei die Redakteure und Autoren von Websites. Sie erhalten regelmäßig von den Behörden detaillierte Anweisungen, wie sie mit den Inhalten umzugehen haben. Als Folge dessen kann es passieren, dass Themen von der ersten Seite genommen, die Kommentar-Funktion ausgestellt oder nur die Veröffentlichung von offiziellen Berichten erlaubt werden. Einige Beobachter vermuten, dass China zusätzlich eine "50-Cent-Armee" unterhält, die für minimales Entgelt regierungsfreundliche Kommentare in Foren stellt.
Katz-und-Maus-Spiel
|
hervorragenden Support, aktuelle, sichere Technologien, qualitativ hochwertige Lösungen zu fairen Preisen, alles aus einer Hand