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Firefox: Fast 40 Prozent Marktanteil in Europa PDF Drucken E-Mail
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Archiv 2010

In Sachen Firefox-Nutzung bleibt Europa weiter an der Spitze: Der erste "Mozilla Metrics Report" (Download als PDF), der das erste Quartal 2010 abdeckt, sieht Europa sowohl mit seinen 152,7 Millionen Nutzern als auch mit einem Marktanteil von 39,2 Prozent ganz vorne. Das heißt, nicht ganz: Satte 80 Prozent Verbreitung ermittelte Mozilla für die Antarktis – bei allerdings niedrigeren absoluten Zahlen. Grundlage der Studie bilden Erhebungen von StatCounter, Quantcast, Net Applications, Gemius, Mozilla Test Pilot sowie Update-Pings des Browsers. Mozilla will künftig zum Ende jedes Quartals einen entsprechenden Bericht vorlegen.


Im Ländervergleich liegen bei den Nutzerzahlen weiter die USA vor Deutschland, einigen weiteren europäischen Staaten und Brasilien, allerdings verzeichnet der Browser in seinem Heimatland einen vergleichsweise niedrigen, kaum wachsenden Marktanteil. Die größten Zuwächse registrierte Mozilla in Russland und Italien. Das in der EU seit wenigen Wochen erscheinende Browser-Auswahlfenster dürfte sich auf die Verbreitungszahlen noch kaum ausgewirkt haben. Während über 60 Prozent der indonesischen Internetnutzer mit Firefox ins Netz gehen, lässt der Open-Source-Browser Japaner und Chinesen auffällig kalt.

Mit Hilfe der Update-Pings fand Mozilla außerdem heraus, dass die New Yorker unter allen Amerikanern am längsten schlafen, während man in Hawaii oder Wyoming früh aufsteht. Nahezu 20 Prozent aller Nutzer von Firefox 3.6 verschönern diesen mit "Personas". Durchschnittlich haben Firefox-Nutzer zwei oder drei Tabs beim Surfen offen – allerdings wurde auch ein Fall registriert. bei dem jemand gleichzeitig 600 Tabs geöffnet hatte.

Bei den Nutzern von heise online ist der Vorsprung der Mozilla-Webbrowser noch deutlicher. Solche Statistiken sind aber mit Vorsicht zu genießen, da sie die tatsächliche Browsernutzung nie vollständig erfassen können, von einzelnen Nutzergruppen abhängig sind und durch unterschiedliche, konfigurierbare Browserkennungen verfälscht werden können. Sie heben aber einen Hinweis auf die Trends bei den Webbrowsern.

 

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